Multiple Sklerose (MS) in der TCM und die Behandlung mit Akupunktur

9 05 2018

In der Schulmedizin ist die Multiple Sklerose (MS) bekannt als eine primär entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit einer herdförmigen und schubweisen Entmarkung und Schädigung der Axone (Fortsätze der Nervenzellen).

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet die Mutiple Sklerose (MS) als sogenanntes Wei-Syndrom (z.B. Lähmungen und Muskelatrophien) und unterteilt sie in drei Stadien.

Das Anfangsstadium wird in der TCM als Milz-Qi– oder Milz-Yang-Mangel mit Schleim-Feuchtigkeitsretention in den Meridianen beschrieben und umfasst Schwere-, Taubheits- und Kribbelgefühle in den Beinen sowie Schwindelgefühl und Vertigo.

Im mittleren Stadium steht meist ein Leber- und Nieren-Yin-Mangel deutlich, der mit Schwindel, verschwommenem Sehen und Vertigo einhergehen kann. Die Beinschwäche nimmt hier zu und auch die Blase kann Funktionsstörungen entwickeln. Weiter kann die Erkrankung ein aufsteigendes Leber-Yang entwickeln, welches sich in Steifheit der Beine, verstärktem Schwindel und Erbrechen äußern kann.

Im späten Stadium dominiert der Leber-Wind und es können Tremor (Zittern), starke Beinspasmen, Paraplegien und Symptome der Blut-Stase mit zusätzlichen Beinschmerzen auftreten.

Die Therapie richtet sich nach den vorliegenden Symptomen. Ohrakupunktur kann eingesetzt werden bei Schwindel, Tinnitus und Schlaflosigkeit, Lähmungen und Sensibilitätsstörungen werden mit der klassischen Körperakupunktur behandelt.

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
Marco Weser – Heilpraktiker
Im Boden 22 – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)
Tel.: 06433 / 91 85 38*

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr 
Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr 

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Morbus Menière (Drehschwindel-Krankheit) in der TCM

26 04 2018

Unter Morbus Menière versteht man einen anfallsartigen Drehschwindel verbunden mit Tieftonschwerhörigkeit und Tinnitus, meist auf einem Ohr. Dazu können ein chronischer Nystagmus (unkontrollierbare rhythmischen Bewegungen des Auges) und diverse Begleitsymptome auftreten, wie etwa Übelkeit und Erbrechen.

Die genauen Ursachen des Morbus Menière sind unbekannt, jedoch scheint sich im Innenohr zu viel Flüssigkeit (sogenannte Endolymphe) zu sammeln, wodurch das Gleichgewichtsorgan irritiert wird.

In der TCM ordnet man je nach Symptomlage dem Morbus Menière verschiedene Syndrome zu, die dann die Grundlage zur Behandlung z.B. mit Akupunktur bilden.

Die häufigsten Syndrome sind das aufsteigende Leber-Yang, trüber Schleim, der den Kopf blockiert oder aber ein Nieren-Yin-Mangel.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie telefonisch Ihren Beratungstermin.

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin

Marco Weser – Heilpraktiker
Im Boden 22 – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)
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Was machen wir denn eigentlich…?

2 03 2018

Eine der, wenn nicht sogar DIE häufigste Frage, die ich gestellt bekomme ist folgende: Was kann man mit Akupunktur denn überhaupt machen?

Kurz gesagt:

– Schmerzbehandlung mit Akupunktur: Schmerzen im unteren Rücken und Knieschmerzen.

– Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne mit Akupunktur

– Prophylaktische und akute Behandlung allergischer Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen) mit Akupunktur und Spenglersan Kolloid Immuntherapie.

– Raucherentwöhnung durch Injektionstherapie

– Gewichtsreduktion mit der chinesischen Regulationstherapie.

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Schröpfköpfe und Nadeln

Dazu werden Nadeln in spezifische Punkte des Körpers gestochen, um den Körper anzuregen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Wirkung der Akupunktur ist schmerzlindernd, entspannend und regulierend und soll die Gesundheit wieder herstellen.

Marco Weser – Heilpraktiker

Im Boden 22 – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)

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Infoabend Akupunktur Im Beauty Castle Hadamar am 26.10.2017

25 10 2017

Infoabend

Wir veranstalten am 26.10.17 um 18.00 Uhr einen kostenlosen Infoabend
zum Thema
Traditionelle Chinesische Akupunktur und ihre Wirkung

Der Heilpraktiker Marco Weser wird über die Einsatzmöglichkeiten dieser klassischen Behandlungsmethode informieren und gerne auf Fragen rund um die aktuellen Themen
– Kopfschmerzen /Migräne
– Allergiebehandlung
– Gewichtsreduktion
– Schmerzen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Beauty Castle Hadamar

Mainzer Landstraße 19
65589 Hadamar

Anmeldungen bitte bei Bianca Woidich 0172 1819425





Gua Sha-Behandlung gegen Verspannungen und andere Übel…

2 08 2017

Gua Sha (刮痧), wörtlich „nach Cholera schaben“, ist eine volksheilkundliche Behandlung, die auch oft von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. In Ostasien und Südostasien ist Gua Sha unter verschiedenen Bezeichnungen als Heilmethode der Volksheilkunde weit verbreitet. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels, einer Münze o. Ä. mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter Haut auftreten.

Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien und Ekchymosen entstehen. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

Sie haben Fragen dazu? Bitte verwenden Sie das Kontaktformular oder KLICKEN SIE HIER

Weitere Infos unter www.Praxis-Weser.de

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Rückenschmerzen, Ischias und Hexenschuss…die Behandlung mit Akupunktur 

6 09 2016

Rückenschmerzen stehen mit ihrem ca. 24,1%igen Anteil auf Platz 2 der Volkserkrankungen. Nahezu jeder hat schon mindestens einmal mit Rückenschmerzen zu tun gehabt, wobei die Bezeichnung Rückenschmerzen der Oberbegriff für eine Vielzahl von Beschwerden darstellt.

Als Rückenschmerzen werden alle mehr oder minder starken Schmerzen im Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache. Fachsprachlich werden Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule oft Kreuzschmerzen (Lumbalgie/Lumbago) oder „LWS-Syndrom“ bezeichnet, während die Dorsalgie entweder unspezifisch Rückenschmerzen oder im engeren Sinne Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule bezeichnet (dort auch synonym: „BWS-Syndrom“). Schmerzen der Halswirbelsäule werden oft als Nackenschmerzen,Cervicalgie oder „HWS-Syndrom“ bezeichnet. Bei ausstrahlenden Schmerzen in die Extremitäten spricht man im Bereich der Lendenwirbelsäule auch von einer Ischialgie oder Lumboischialgie, an der Halswirbelsäule von einer Brachialgie oder Cervicobrachialgie. Auch der sogenannte Hexenschuss erfreut sich einer hohen Bekanntheit.

Die hier angeführte Aufzählung bildet jedoch nur die Spitze des Eisbergs und die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig.

Das Akupunktur hier in der Therapie oft Linderung und eine deutliche Verbesserung der Beschwerden bringen kann, wurde in einer großen Anzahl von Studien belegt. Hier zu erwähnen sei die GERAC-Studie (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17893311), die Studie zu Akupunktur bei LWS-Schmerzen (Brinkhaus et al 2006http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16505266) und viele mehr.

Als Schlussfolgerung dieser Studien konnte zusammengefasst werden, dass Akupunktur in akuten wie auch chronischen Fällen eine signifikante Verbesserung der Beschwerden, vom Nacken (HWS) bis hin zum unteren Rücken (LWS) bewirken konnte.

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Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

Kontakt:

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