Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

Kontakt:

Weitere Infos unter www.Praxis-Weser.de

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin – Marco Weser – Heilpraktiker – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg) – 06433/91 85 38 – www.Praxis-Weser.de

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Singultus – Schluckauf

14 11 2011

Der Schluckauf oder auch Singultus wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin als „Würgen“ bezeichnet und entsteht durch aufsteigendes Magen-Qi, welches sich eigentlich nach unten bewegt. Falsche Ernährung oder auch äußere pathogene Faktoren wie Kälte, die in den Magen eindringt, können die physiologische Bewegung des Magen-Qi blockieren und in die falsche Richtung (nach oben) steigen lassen.

Bei akutem Schluckauf kann durch Akupunktur oft schon nach wenigen Behandlungen ein guter Therapieerfolg erzielt werden. Bei chronischem Verlauf sollte immer eine ausführliche westliche Diagnostik durchgeführt werden, um schwerere Erkrakungen (z.B. ein Tumorleiden) auszuschliessen.

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Muskelverletzungen aus Sicht der TCM

8 11 2011

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Muskelverletzungen als Stagnation von Blut betrachtet. Folglich muss bei der Behandlung regulierend auf den Fluss von Qi und Blut eingewirkt werden, um beides zu bewegen.

Hitze– bzw. Enztündungszeichen sollten im Akutfall durch kühlende sowie abschwellende Maßnahmen behandelt werden.

Geeignete Therapieverfahren bieten hier die Akupunktur, die Moxibustion und das Schröpfen. Diese Möglichkeiten kommen in neuster Zeit auch erfolgreich in der Sportmedizin zur Geltung.

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Prämenstruelles Syndrom (PMS) aus Sicht der TCM

12 10 2011

In der Traditionellen Chinesischem Medizin (TCM) gilt prämenstruelles Brustspannen als pathologisch und Behandlungsbedürftig, da hier die Entwicklung von Neoplasien der Mamma diskutiert wird und evtl. auch ein Zusammenhang mit Sterilitätsproblemen hergestellt werden kann.

Als Ursachen findet man in der TCM häufig eine Stauung des Leber-Qi durch emotionalen Stress, seltener auch eine fettreiche Ernährung sowie ein ausschweifendes Sexualleben.

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin

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Die Gastritis aus Sicht der TCM

12 10 2011

Die Gastritis wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Wei Tong bezeichnet, was soviel bedeutet wie Magenschmerzen durch Störung der Magenfunktion.

Akute und chronische Geschehen werden in der TCM in Fülle- und Leere-Syndrome unterteilt.

Als Pathogenese wird ein Übergriff des Leber-Qi auf den Magen angegeben und verweist auf ein akutes, möglicherweise stressinduziertes Geschehen. Der chronische Verlauf wird oft von Milz- und Magen-Mangel-Syndromen dominiert.

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Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni

12 10 2011

In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) werden Ulcus-Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes ähnlich betrachtet wie Wei Tong (Gastritis/Magenschmerzen) und werden auch als Magenschmerzen mit chronischem Verlauf beschrieben.

Ursache ist nach chinesischer Sicht ein Eindringen von Kälte in den Magen, was zu einem Magen- und Milz-Qi-Mangel führt.

Eine Jahreszeitliche Häufung besteht in Herbst und Winter.

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Entzündliche Darmerkrankungen in der TCM

12 10 2011

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es keine Systematischen Entsprechungen zur westlichen Diagnose einer entzündlichen Darmkrankheit.

Unterschiedliche Darmerkrankungen, wie z.B. die Colitis ulcerosa oder auch Morbus Crohn, werden mehr nach symptomatischen Punkten wie „Blut im Stuhl„, „Durchfall/Diarrhö“ oder auch Schmerzen im Unterbauch (Abdomen) betrachtet und behandelt.

Akute Schübe werden hier in Fülle-, chronische Verläufe in Mangel-Syndrome unterschieden.

Marco Weser – Heilpraktiker – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg) – 06433/91 85 38 – www.Praxis-Weser.de








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