Schwindel (Vertigo) in der chinesischen Medizin

20 09 2018

Schwindel, bzw. Vertigo, wird in der chinesischen Medizin mit den Begriffen Xuan Yun bezeichnet, die im Einzelnen die Symptome wie verschwommenes Sehen, Benommenheit sowie den Schwindel und Vertigo bezeichnen.

Die Benommenheit im Besonderen kann hier sogar verschiedenste Erkrankungen beinhalten, wie z.B. niedriger oder zu hoher Blutdruck (Hypo- und Hypertonie), Anämie, klimaterische Beschwerden, eine Vielzahl neurologischer Erkrankungen und und und…

Die Traditionelle Chinesische Medizin differenziert zunächt in Fülle- oder Mangel-Syndrome, auf deren Grundlage eine zielgerichtete Akupunkturbehandlung angewendet werden kann. Zum Einsatz kommen hier neben der klassischen Akupunktur auch die Ohrakupunktur sowie die YNSA – die Neue Yamamoto-Schädel-Akupunktur.

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Praxis für klassische Akupunktur und TCM, Marco Weser, Heilpraktiker

Im Boden 22, 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)
Tel.: 06433/91 85 38

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr
Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr

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Die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms

23 07 2018

Das Karpaltunnelsyndrom wird auch als Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel beschrieben. Hier wird durch eine Einengung des Nervs dieser geschädigt, was durch viele verschiedene Faktoren geschehen kann. Es kann zum Beispiel bei Gewebsschwellung durch mechanische Überlastung, eine Entzündung oder andere Krankheitgeschehen der Karpaltunnel eingeengt werden, was zu einer übermäßigen Belastung des Nervs führt.Karpaltunnel.jpg

Die Traditionelle Chinesische Medizin ordnet das Karpaltunnelsyndrom den sogenannten Bi-Syndromen zu, die im Allgemeinen Beschwerden im Bewegungsapparat zusammenfasen.

Die Pathogenese beschreibt hier das invasive Eindringen von Feuchtigkeit, Kälte und/oder Wind in die Meridiane oder Trauma mit einer Stagnation in der Zirkulation von Qi und Blut.

In der TCM sind hier Akupunktur und auch Moxibustion Mittel der Wahl, um das Karpaltunnelsyndrom zu behandeln.

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Diabetes mellitus in der Behandlung mit Akupunktur und TCM

20 07 2018

Eines der Hauptsymptome des Diabetes mellitus und Diabetes insipidus ist das übermäßige Trinken von Wasser und das überreichliche Wasserlassen. Demnach beschreibt man das Krankheitsbild in der chinesischen Medizin auch als „erschöpfenden Durst“ (xiao ke).

Zusätzliche Symptome sind übermäßiges Essen, Auszährung und natürlich der trübe süßschmeckende Urin.

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In der TCM wird weiterhin zwischen der Erschöpfung des oberen (shang xiao), mittleren (zhong xiao) oder unteren Erwärmers (xia xiao) unterschieden. Die bevorzugten Behandlungstechniken der Traditionellen Chinesischen Medizin sind hier die Akupunktur, die Moxibustion und natürlich die chinesische Diätetik, mit der die Ernährungsgewohnheiten an das Krankheitsbild angeglichen werden.

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Was machen wir denn eigentlich…?

2 03 2018

Eine der, wenn nicht sogar DIE häufigste Frage, die ich gestellt bekomme ist folgende: Was kann man mit Akupunktur denn überhaupt machen?

Kurz gesagt:

– Schmerzbehandlung mit Akupunktur: Schmerzen im unteren Rücken und Knieschmerzen.

– Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne mit Akupunktur

– Prophylaktische und akute Behandlung allergischer Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen) mit Akupunktur und Spenglersan Kolloid Immuntherapie.

– Raucherentwöhnung durch Injektionstherapie

– Gewichtsreduktion mit der chinesischen Regulationstherapie.

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Schröpfköpfe und Nadeln

Dazu werden Nadeln in spezifische Punkte des Körpers gestochen, um den Körper anzuregen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Wirkung der Akupunktur ist schmerzlindernd, entspannend und regulierend und soll die Gesundheit wieder herstellen.

Marco Weser – Heilpraktiker

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Gua Sha-Behandlung gegen Verspannungen und andere Übel…

2 08 2017

Gua Sha (刮痧), wörtlich „nach Cholera schaben“, ist eine volksheilkundliche Behandlung, die auch oft von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. In Ostasien und Südostasien ist Gua Sha unter verschiedenen Bezeichnungen als Heilmethode der Volksheilkunde weit verbreitet. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels, einer Münze o. Ä. mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter Haut auftreten.

Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien und Ekchymosen entstehen. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

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Weitere Infos unter www.Praxis-Weser.de

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Rückenschmerzen, Ischias und Hexenschuss…die Behandlung mit Akupunktur 

6 09 2016

Rückenschmerzen stehen mit ihrem ca. 24,1%igen Anteil auf Platz 2 der Volkserkrankungen. Nahezu jeder hat schon mindestens einmal mit Rückenschmerzen zu tun gehabt, wobei die Bezeichnung Rückenschmerzen der Oberbegriff für eine Vielzahl von Beschwerden darstellt.

Als Rückenschmerzen werden alle mehr oder minder starken Schmerzen im Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache. Fachsprachlich werden Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule oft Kreuzschmerzen (Lumbalgie/Lumbago) oder „LWS-Syndrom“ bezeichnet, während die Dorsalgie entweder unspezifisch Rückenschmerzen oder im engeren Sinne Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule bezeichnet (dort auch synonym: „BWS-Syndrom“). Schmerzen der Halswirbelsäule werden oft als Nackenschmerzen,Cervicalgie oder „HWS-Syndrom“ bezeichnet. Bei ausstrahlenden Schmerzen in die Extremitäten spricht man im Bereich der Lendenwirbelsäule auch von einer Ischialgie oder Lumboischialgie, an der Halswirbelsäule von einer Brachialgie oder Cervicobrachialgie. Auch der sogenannte Hexenschuss erfreut sich einer hohen Bekanntheit.

Die hier angeführte Aufzählung bildet jedoch nur die Spitze des Eisbergs und die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig.

Das Akupunktur hier in der Therapie oft Linderung und eine deutliche Verbesserung der Beschwerden bringen kann, wurde in einer großen Anzahl von Studien belegt. Hier zu erwähnen sei die GERAC-Studie (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17893311), die Studie zu Akupunktur bei LWS-Schmerzen (Brinkhaus et al 2006http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16505266) und viele mehr.

Als Schlussfolgerung dieser Studien konnte zusammengefasst werden, dass Akupunktur in akuten wie auch chronischen Fällen eine signifikante Verbesserung der Beschwerden, vom Nacken (HWS) bis hin zum unteren Rücken (LWS) bewirken konnte.

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Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

Kontakt:

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