Was machen wir denn eigentlich…?

2 03 2018

Eine der, wenn nicht sogar DIE häufigste Frage, die ich gestellt bekomme ist folgende: Was kann man mit Akupunktur denn überhaupt machen?

Kurz gesagt:

– Schmerzbehandlung mit Akupunktur: Schmerzen im unteren Rücken und Knieschmerzen.

– Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne mit Akupunktur

– Prophylaktische und akute Behandlung allergischer Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen) mit Akupunktur und Spenglersan Kolloid Immuntherapie.

– Raucherentwöhnung durch Injektionstherapie

– Gewichtsreduktion mit der chinesischen Regulationstherapie.

090609CGiebeler041

Schröpfköpfe und Nadeln

Dazu werden Nadeln in spezifische Punkte des Körpers gestochen, um den Körper anzuregen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Wirkung der Akupunktur ist schmerzlindernd, entspannend und regulierend und soll die Gesundheit wieder herstellen.

Marco Weser – Heilpraktiker

Im Boden 22 – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)

Tel.: 06433 / 91 85 38*

Sprechzeiten:

Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr 

Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr 

Advertisements




Das Yin-Yang-Symbol

27 01 2009

Das alte chinesische Zeichen, in dem das Dunkle (Yin) und das Helle (Yang) immerwährend kreisen, sich ergänzen und hervorbringen, symbolisiert das sich ständig verändernde Gleichgewicht von Yin und Yang.

Yin und Yang im I-chingDieses Gleichgewicht bestimmt den freien Fluss des Qi, der Lebensenergie. Diese beiden Kräfte bilden das dynamische Gegensatzpaar, das allem Leben zugrunde liegt, wie Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Ein- und Ausatmen, Geben und Nehmen auf allen Gebieten. Aus dieser zentralen Idee des sich immer wieder neu formenden Gleichgewichts entwickelte sich die Chinesische Medizin und ihre Auffassung darüber, wie Krankheit entsteht und Gesundheit erhalten wird.

Das Ungleichgewicht, das heißt also die Krankheit, wird durch eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht, die von dem Therapeuten untersucht und eingeschätzt werden:

1. Angeborene Konstitution:

Familienkrankheiten und -tendenzen müssen beachtet werden. Die TCM bezieht familiäre Erkrankungsneigungen in ihre Diagnose mit ein. Sie ortet die Bereiche der geschwächten Widerstandskraft und stärkt die Konstitution.

2. Emotionaler und geistiger Zustand:

Belastende Emotionen wie Stress, Sorgen, Ängste, Nöte, Abneigungen, Ärger, Trauer etc. können innere Organe und den Körper insgesat schwächen, da sie in einer besonderen Wechselwirkung mit diesen stehen. Umgekehrt können erkrankte innere Organe emotionale Entgleisungen hervorrufen.

3. Ernährung:

Die schlechte Qualität und der niedrige Nährwert der heutigen Lebensmittel ist auch eine Ursache von Erkrankungen. Die meisten Nahrungsmittel enthalten Spuren von chemischen Substanzen wie Geschmacks-. Farb- und Konservierungsstoffe sowie Pestizide. Auch unregelmäßige und zu kurze Essenszeiten unter Anspannung und Zeitdruck sind heute die Gründe einer schleichenden Erkrankung.

4. Umweltfaktoren:

Kälte, Wind, Hitze, Feuchtigkeit oder Trockenheit können jeweils allein oder in Kombination schädigend auf den Organismus einwirken. Die Wetterfühligkeit ist nur ein deutliches Beispiel dafür. Auch die familiären Verhältnisse, die Wohnsituation sowie berufliche Tätigkeit werden als mögliche Krankheitssfaktoren berücksichtigt.

5. Traumen:

Damit sind nicht nur körperliche Unfälle, sondern auch tiefliegende emotionale Verletzungen gemeint, die in der Diagnostik beachtet werden.

6. Drogen:

Genussmittel wie Tee oder Kaffee, Tabak, Alkohol, Zucker sowie Drogen und chemische Medikamente stellen häufige Erkrankungsursachen dar. Mit Hilfe der Akupunktur lässt sich sowohl der Drogen- als auch der Medikamentenmissbrauch wirkungsvoll behandeln.

Warum wird der Mensch krank? In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss von Qi. Im chinesischen Verständnis ist die Gesundheit untrennbar mit der Vorstellung von Fließen, Ausgewogenheit und Austausch verbunden. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen.

Quelle: www.agtcm.de – Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin








%d Bloggern gefällt das: