Gua Sha-Behandlung gegen Verspannungen und andere Übel…

2 08 2017

Gua Sha (刮痧), wörtlich „nach Cholera schaben“, ist eine volksheilkundliche Behandlung, die auch oft von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. In Ostasien und Südostasien ist Gua Sha unter verschiedenen Bezeichnungen als Heilmethode der Volksheilkunde weit verbreitet. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels, einer Münze o. Ä. mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter Haut auftreten.

Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien und Ekchymosen entstehen. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

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Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin – Marco Weser – Heilpraktiker – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg) – 06433/91 85 38 – www.Praxis-Weser.de

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Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

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Volkskrankheiten und häufigste Todesursachen

17 08 2016

 

Vielen Dank an die Ersteller dieser Grafik und dass ich diese auf meiner Seite verwenden darf!

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Akupunktur kann bei vielen der oben genannten Erkrankungen und Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden und die Lebensqualität deutlich verbessern.

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Tinnitus-Behandlung mit der Yamamoto-Schädelakupunktur (YNSA)

10 08 2016

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der von Toshikatsu Yamamoto 1973 erstmals vorgestellten und bis heute ständig weiterentwickelten Neuen Schädelakupunktur.

Yamamoto

Toshikatsu Yamamoto entwickelte die YNSA in den 60er Jahren und stellte sie erstmalig 1973 vor.

Gehäuft wende ich diese bei Tinnitus an. Glaubt man der Literatur, können mit der YNSA (Yamamoto Neue Schädelakupunktur) im Durchschnitt Erfolge von ca. 70% Besserung zu erreicht werden.

Patienten, an denen ich die YNSA-Tinnitus-Behandlung durchgeführt habe, berichten schon während der Behandlung von deutlichen Veränderungen ihrer Beschwerden. Das Spektrum ist dabei recht breit und reicht von einer deutlichen Besserung bis hin zu einer Verstärkung des Ohrgeräusches. Die Verstärkung des Geräuschs konnte dabei bis zu zwei Tagen anhalten, bis dann eine Besserung eingetreten sei.

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang auch eine subjektive Verbesserung der Sehkraft, die in der Literatur als Folge der Lokalisation der YNSA-Punkte überhalb der Sehrinde des Gehirns diskutiert wird.

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Fibromyalgie aus Sicht der Chinesischen Medizin

9 06 2015

Auf einem meiner Streifzüge durch das Archiv der Zeitschrift „Qi“ des Erich-Wühr-Verlages bin ich auf einen sehr schönen Artikel gestoßen, der das Mysterium Fibromyalgie-Syndrom aus der Sicht der chinesischen Medizin beleuchtet. Lesen lohnt sich! Unter dem unten angegebenen Link gelangen Sie direkt zur PDF-Datei.

http://verlag-systemische-medizin.de/downloads/item/download/263_6784117601e711138efa7ec71a8a90b1

Marco Weser – Heilpraktiker

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
Im Boden 22 – 65589 Hadamar (Limburg an der Lahn/ Weilburg)
Tel.: 06433/918 538
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Allgemeine Erkältungen

4 03 2014

Die gemeine Erkältung wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin allgemein als ein eingedrungener externer pathogener Faktor (kurz EPF) bezeichnet, dessen Abwehr durch das Wei-Qi (entspricht in etwas dem Immunsystem) nicht erfolgreich war.

Stärkung des Wei-Qi sowie das ausleiten des EPF sind Ziel der Akupunktur– und KräuterBehandlung.

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Vortrag über die Grundlagen der TCM am 12.09.2013

10 09 2013

Am Donnerstag den 12.09.2013 hält Herr Marco Weser einen Vortrag zu den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin als Gast der Schmerzselbsthilfegruppe im SWZ Elz. Ziel des Vortrages ist es, interessierten Zuhörern einen Einblick in das chinesische Denken und die Funktionsweise der Chinesischen Medizin zu geben.

Zum Abschluss folgt eine Zusammenfassung der vergangenen Vorträge mit dem Thema „Schmerztherapie in der TCM„.

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