Depressionen in der chinesischen Medizin

7 10 2019

Depressionen entsprechen in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) am ehesten dem, was man unter „chronischem Schwermut“ verstehen kann und nehmen in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert an.

Die Pathogenese (Krankheitsentstehung) weist in der TCM häufig eine Stagnation des Leber-Qi auf, wodurch der freie Energiefluss im Körper nicht aufrecht erhalten werden kann, man dreht sich im Kreis, hat das Gefühl, überfordert zu sein.

Das beeinträchtigt den Shen, den Geist des Betroffenen und kann auch den Funktionskreis der Milz stören, was zu Einbußen in der Energieproduktion und somit zu Antriebslosigkeit und körperlichem wie auch seelischem Schweregefühl führen kann.

Unterstützend zur Schulmedizin mit medikamentöser und psychologischer bis psychiatrischer Betreuung können Akupunktur, Kräuter, Diätetik oder auch  Bewegungstherapien wie Qigong oder Taichi eingesetzt werden, um seelische und auch körperliche Probleme zu behandeln.

Haben Sie Fragen und sind interessiert an einer Behandlung mit Akupunktur? Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Praxis für klassische Akupunktur und TCM, Marco Weser, Heilpraktiker

Im Boden 22, 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg)
Tel.: 06433/91 85 38

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr
Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr
Gerne können Sie auch Anfragen per Email bzw. über das folgende Kontaktformular senden:

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Cellulitis – kosmetische Akupunktur

2 10 2019

Cellulitis entsteht nach den Theorien der chinesischen Medizin durch eine Ansammlung von Feuchtigkeit in den Meridianen der Beine und Hüfte, was in der Regel auf der Basis einer Milz-Qi-Schwäche geschieht.

Betroffen sind meist Yang-Meridiane wie der Gallenblasenmieridian der so genannten Shaoyang-Schicht, der die Außenseite der Beine und das Gesäß versorgt und nun zu wenig Qi führt.

Die sich sammelnde Feuchtigkeit in den Meridianen führt zu Schwellungen des Unterhaufettgewebes, dass dann im Bereich der Dermis anschwillt und aufquillt, wodurch die charakteristische dellige Hautoberfläche entsteht, die aufgrund ihrer Erscheinung unter der Bezeichnung „Orangenhaut“ bekannt ist.

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Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin – Marco Weser – Heilpraktiker

Das Milz-Qi nährt nicht nur Muskeln und Fettgewebe, auch die Verteilung des Fettgewebes wird dem Funktionskreis der Milz zugeordnet. Diese Funktion kann jedoch von der geschwächten Milz nicht mehr ausgeführt werden, wodurch Fettgewebe in einigen Körperbereichen stagnieren kann.

Akupunktur, Schröpfkopfmassagen und Ernährungsempfehlungen und eventuelle Gewichtsreduktion bilden die Grundlage einer kosmetischen Behandlung der Cellulite mit chinesischer Medizin.

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Übergewicht und Adipositas – Abnehmen und Gewichtsreduktion unterstzützt mit Akupunktur

1 10 2019

Die Ursachen für Übergewicht sind vielzählig. Falsche Ernährung, Bewegungsmangel oder auch die Lebensweise wirken oft negativ auf das Körpergewicht ein.

In der chinesischen  Medizin spricht man hier von einer Schwächung des Milz-Qi, welches einen zentralen Platz in der Energieproduktion des Körpers einnimmt.

Ist das Milz-Qi erst einmal gestört, kommt es im Allgemeinen zu Qi-Mangel, der weiter zu Feuchtigkeits- und Schleimretentionen führen kann, was sich unter Anderem in der Einlagerung von Körperfett manifestiert.

Um eine erfolgreiche Gewichtsreduktion zu erreichen ist es immer notwendig, die Lebensweise zu betrachten und zu ändern. Durch viele erfolglose Diäten ist der Körper meist schon völlig aus dem Lot geraten und das Milz-Qi kann ohne Hilfe nicht wieder an Kraft gewinnen.

Eine auf den Patienten optimierte Diät und Ernährungsumstellung, körperliche Aktivität mit ausreichend Bewegung und Sport und manchmal sogar eine psychotherapeutische Begleittherapie sind hier unumgänglich.

Um mit der Akupunktur sinnvoll unterstützend, harmonisierend und appetitmindernd behandeln zu können, unterscheidet man drei Hauptsyndrommuster, die sich nach Symptomen, Zungen- und Pulsdiagnostik unterscheiden lassen.

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Die Behandlung der Polyneuropathie mit Akupunktur

28 09 2018

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beschreibt die Ursache der Polyneuropathie als eine Invasion von Feuchtigkeit, die die Meridiane der Extremtäten blockiert. Dies ist möglich, da die Transport– und Transformationsfunktion der Milz gestört ist. Im Regelfall verarbeitet die Milz Feuchtigkeit und verteilt diese dann im Körper.

Das Behandlungsprinzip in der TCM basiert auf dem Durchgängigmachen der betroffenen Leitbahnen, der Stärkung des Funktionskreises Milz und dem Ausleiten von Feuchtigkeit. Die Zirkulatio von Qi und Blut soll ebenfalls begünstigt werden.

Als Sonderform der Polyneuropathie kennt man auch die diabetische Polyneuropathie.

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Morbus Menière (Drehschwindel-Krankheit) in der TCM

26 04 2018

Unter Morbus Menière versteht man einen anfallsartigen Drehschwindel verbunden mit Tieftonschwerhörigkeit und Tinnitus, meist auf einem Ohr. Dazu können ein chronischer Nystagmus (unkontrollierbare rhythmischen Bewegungen des Auges) und diverse Begleitsymptome auftreten, wie etwa Übelkeit und Erbrechen.

Die genauen Ursachen des Morbus Menière sind unbekannt, jedoch scheint sich im Innenohr zu viel Flüssigkeit (sogenannte Endolymphe) zu sammeln, wodurch das Gleichgewichtsorgan irritiert wird.

In der TCM ordnet man je nach Symptomlage dem Morbus Menière verschiedene Syndrome zu, die dann die Grundlage zur Behandlung z.B. mit Akupunktur bilden.

Die häufigsten Syndrome sind das aufsteigende Leber-Yang, trüber Schleim, der den Kopf blockiert oder aber ein Nieren-Yin-Mangel.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie telefonisch Ihren Beratungstermin.

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Gua Sha-Behandlung gegen Verspannungen und andere Übel…

2 08 2017

Gua Sha (刮痧), wörtlich „nach Cholera schaben“, ist eine volksheilkundliche Behandlung, die auch oft von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. In Ostasien und Südostasien ist Gua Sha unter verschiedenen Bezeichnungen als Heilmethode der Volksheilkunde weit verbreitet. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels, einer Münze o. Ä. mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter Haut auftreten.

Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien und Ekchymosen entstehen. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

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Weitere Infos unter www.Praxis-Weser.de

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Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

Kontakt:

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