Periphere Fazialisparese in der TCM

18 07 2018

Die Lähmung von Teilen des Gesichts ist ein besonderes Krankheitsbild, das uns nicht nur in unserem Wohlbefinden, sondern auch in unserer Fähigkeit zur Kommunikation einschränkt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschreibt man die Fazialisparese häufig als Invasion von Wind-Kälte, aber auch von Feuchtigkeit in die sogenannten Yangming– (Magen und Dickdarm)und Shaoyang-Meridiane (Gallenblase und Dreifacher Erwärmer), die große Teile des Gesichtes und des Kopfes durchziehen und versorgen.
Tritt hier eine Zirkulationsstörung auf, können betroffene Muskelregionen nicht mehr versorgt werden und leiden dadurch an „Unterernährung“.
In der westlichen Medizin stellt man möglicherweise die Diagnose „idiopathische periphere Fazialisparese„, auch Bell’sche Lähmung genannt.
Die Fazialisparese tritt auch gerne als Andenken an einen Schlaganfall auf.

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Die Therapieprinzipien der Akupunktur beziehen sich im Akutstadium auf den Versuch, pathogene Wind-Kälte zu vertreiben und die betroffenen Meridiane und Netzgefäße durchgängig zu machen. Bei einer Chronifizierung soll die Zirkulation von Qi und Blut aktiviert und sogenannter Schleim ausgeleitet werden, um die Meridiane wieder durchgängig zu machen.

Praxis für klassische Akupunktur und TCM, Marco Weser, Heilpraktiker

Im Boden 22, 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg),
Tel.: 06433/91 85 38

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr
Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr

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