Periphere Fazialisparese in der TCM

18 07 2018

Die Lähmung von Teilen des Gesichts ist ein besonderes Krankheitsbild, das uns nicht nur in unserem Wohlbefinden, sondern auch in unserer Fähigkeit zur Kommunikation einschränkt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschreibt man die Fazialisparese häufig als Invasion von Wind-Kälte, aber auch von Feuchtigkeit in die sogenannten Yangming– (Magen und Dickdarm)und Shaoyang-Meridiane (Gallenblase und Dreifacher Erwärmer), die große Teile des Gesichtes und des Kopfes durchziehen und versorgen.
Tritt hier eine Zirkulationsstörung auf, können betroffene Muskelregionen nicht mehr versorgt werden und leiden dadurch an „Unterernährung“.
In der westlichen Medizin stellt man möglicherweise die Diagnose „idiopathische periphere Fazialisparese„, auch Bell’sche Lähmung genannt.
Die Fazialisparese tritt auch gerne als Andenken an einen Schlaganfall auf.

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Die Therapieprinzipien der Akupunktur beziehen sich im Akutstadium auf den Versuch, pathogene Wind-Kälte zu vertreiben und die betroffenen Meridiane und Netzgefäße durchgängig zu machen. Bei einer Chronifizierung soll die Zirkulation von Qi und Blut aktiviert und sogenannter Schleim ausgeleitet werden, um die Meridiane wieder durchgängig zu machen.

Praxis für klassische Akupunktur und TCM, Marco Weser, Heilpraktiker

Im Boden 22, 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg),
Tel.: 06433/91 85 38

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 Uhr
Mo – Fr: 14:00 – 18:00 Uhr

 

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Die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) mit Akupunktur und TCM

24 08 2016

Der Bluthochdruck (Hypertonie) bildet mit ca. 25,7% die Spitze der am häufigsten auftretenden Erkrankungen in Deutschland (Volkskrankheiten) und wird diagnostiziert, wenn nach der Definition der WHO der systolische Wert über 140mmHg steigt oder der diastolische Wert die 90mmHg überschreitet. Unterschieden werden die arterielle Hypertonie im Falle von Hochdruck in den Schlagadern (Arterien), die pulmonal-arterielle Hypertonie in Bezug auf Bluthochdruck im Lungengefäßsystem und die sogenannte portale Hypertension, die einen erhöhten Druck in der Pfortader beschreibt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit, Schrumpfniere, Gefäßschäden, Schlaganfall und auch Netzhautschäden des Auges, die bis zur Erblindung führen können.

Die Ursachen des Bluthochdrucks sind vielfältig. Bei 80-90% der Patienten kann keine Erkrankung festgestellt werden, die als Ursache der Hypertonie in Frage käme. Faktoren wie Lebensführung, zu wenig bis kein Sport, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nikotin, Alkohol, Stress (nicht nur am Arbeitsplatz) etc. begünstigen bekanntermaßen ein Ansteigen des Blutdrucks.

Als sekundäre Ursachen kommen auch Nieren- und Gefäßerkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Medikamente (z.B. die Pille, Kortikosteroide oder Rheumamittel) und auch Schlafstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe in Frage.

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der arterielle Hypertonus mit den Syndromen des aufsteigenden Leber-Yang bei Leber-Yin oder Nieren-Yin-Schwäche beschrieben. Das Leber-Yang kann nicht gehalten und durch Yin besänftigt werden und steigt nach oben „in den Kopf“, wo es sich mit erhöhten Blutdruckwerten und gegebenenfalls Kopfschmerzen oder auch Schwindelgefühlen Ausdruck verleiht.

Mittels der Akupunktur und der Arzneimitteltherapie verfolgt man nun das Ziel, die Leber zu besänftigen, eventuell Leber-Feuer zu kühlen und das hyperaktive und nach oben strebende Yang zu unterdrücken und das Leber- sowie das Nieren-Yin aufzubauen und zu stärken.

Auch diätetisch wird der Patient dazu angeleitet, seiner Erkrankung selbst effektiv entgegen zu wirken. Eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und soweit möglich auch der Lebensumstände wird hier empfohlen.

Kontakt:

Weitere Infos unter www.Praxis-Weser.de

Praxis für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin – Marco Weser – Heilpraktiker – 65589 Hadamar (Limburg/Weilburg) – 06433/91 85 38 – www.Praxis-Weser.de








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