Herkunft und Entwicklung der TCM

27 01 2009

Die chinesische Medizin hat ihre Ursprünge im alten China. Das älteste Lehrbuch, das “Huang Di Nei Jing” (Der Klassiker der Inneren Medizin des gelben Kaisers) ist ca. 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden und gilt heute noch als wichtige Grundlage einer fundierten Ausbildung in Chinesischer Medizin im Osten wie im Westen. Es belegt, wie früh es in China schon zu einer differenzierten Betrachtung der Natur, des menschlichen Wesens, der Ursachen von Krankheit und deren Behandlung kam.090609CGiebeler040
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beinhaltet verschiedene Therapien: Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten durch glimmende Kräuter), Kräuterheilkunde (in China macht diese den Großteil der Anwendungen aus), Diätetik (Ernährungsthearpie), Tuina/Anmo (Chinesische Massage) Qigon und Taijiquan (Atem- und Bewegungstherapie).
Die Ausbildung in China an einer TCM-Hochschule mit TCM-Lehrkrankenhaus dauert mindestens 5 Jahre.
Seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts findet die Akupunktur in Deutschland allmählich immer größere Verbreitung. Die Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. setzt sich seit Jahren für eine Ausbildung ein, die dem internationalen Standart gleicht. Auch soll die Öffentlichkeit darüber informiert werden, wie man eine qualifizierte Akupunkturanwendung erkennen kann. Denn: fehlerhafte Akupunktur ist wirkungslos.

Quelle: www.agtcm.de – Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin


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